Was passiert gerade in und mit der CDU?
Shownotes
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt haben Anja Marell und Alexander Lorz die eigentlich geplante Folge kurzerhand beiseitegelegt und stattdessen über die aktuelle Situation in der CDU gesprochen. Denn die Entwicklungen beschäftigen auch sie.
Warum fällt es der CDU gerade schwerer, Menschen zu erreichen? Was hat sich bei Vertrauen und Glaubwürdigkeit verändert? Und wie kann die CDU wieder stärker als Volkspartei unterschiedliche Menschen zusammenbringen?
Alexander Lorz und Anja Marell sprechen darüber, wie viel Wahrheit politische Kommunikation verträgt, warum politische Entscheidungen manchmal Zeit brauchen und ob sich die politischen Zeiten inzwischen schneller verändern als früher.
Eine nachdenkliche, aber vor allem offene Diskussion über die CDU, politische Kommunikation und die Frage, wie es weitergeht.
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00:00:05: Lass uns über Politik reden.
00:00:07: Der Podcast mit Anja Marell und Alexander Lorz.
00:00:12: Hallo, nächste Folge lass uns über Politik reden.
00:00:15: Ja das sind wir wieder in politisch turbulenten Zeiten also da haben ja schon oft Folgen aufgenommen.
00:00:22: aber im Moment sind die Turbulenzen auch schon besonders heftig Und B gehen sie uns oder jedenfalls mir auch in irgendeiner Form besonders nahe
00:00:32: und deswegen haben wir auch Das, was wir uns vor der Wahl in Sachsen-Anhalt für unsere Aufnahme heute vorgenommen haben ein bisschen beiseite gewischt.
00:00:41: Also das Thema wollten wir schon aufgreifen aber und treffen uns heute das erste Mal seit der Wahl.
00:00:47: du hast einen großen Teil der Woche in Berlin verbracht aus anderen Gründen Aber so fügte sich das Und ich habe hier einen sehr nachdenklichen Alexander den ja nur auch schon zweieinhalb Tage kenne mit am Tisch.
00:01:02: Wir haben gesagt, so sprechen wir jetzt auch zu euch.
00:01:06: Mit großer Sorge mit Blick auf deine Partei?
00:01:10: Ja absolut und damit natürlich auch auf unser Land.
00:01:13: Das ist ja klar.
00:01:14: also nicht dass die Parteien das Land jetzt irgendwie gleichzusetzen wären aber die CDU war ja immer als ich sage mal die große Regierungspartei in Deutschland schon noch irgendwie ein Anker mit der politischen Stabilität in unserem Land und hat immer auch für eine gewisse Kontinuität gestanden, die gewährleistet.
00:01:35: Wir hatten auch schon schwierige Phasen in unserer Geschichte und mussten uns auch mal erneuern, auch in der Opposition alles klar aber haben immer wieder den Weg zurückgefunden.
00:01:44: und natürlich ist meine Hoffnung dass wir auch aus der jetzigen Krise den Weg zu rückfinden.
00:01:49: Aber irgendwie ist doch so das diffuse Gefühl vorhanden Mir soll ich sagen, etwas substanzieller ist oder uns noch mehr an den Kern geht als die vorherigen.
00:02:02: Vielleicht liegt es auch nur daran weil ich das jetzt halt so unmittelbar miterlebe und mit drin stecke.
00:02:07: aber ja es geht mir einfach nahe.
00:02:10: Es fasst mich an und ich mach mir Sorgen!
00:02:13: Und wir sollten vielleicht noch offenlegen, wir nehmen diese Folge jetzt nach der Wahl in Sachsen-Anhalt auf.
00:02:18: Noch vor den Wahlen im Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
00:02:22: also wenn man das hört kann jetzt vielleicht auch überlegen ob das was wir heute miteinander erzählen und entwickeln ob die Halbwärtszeit größer als acht bis zehn Tage
00:02:33: war.
00:02:35: Was ist anders dieses Mal bei allen im Vergleich zu allen Krisen die die CDU schon hatte?
00:02:43: Ich glaube, wir haben tatsächlich ein Problem mit unserer Selbstvergewisserung.
00:02:48: Als
00:02:49: Partei?
00:02:50: Ja
00:02:51: als Partei!
00:02:51: Aber vielleicht, ich sage ja ohne Partei und Land gleich zu setzen aber weil sie... traditionell auch immer einen so großen Teil der Menschen in diesem Land repräsentiert hat und eben auch über die zeitliche Strecke hinweg den größten Teil der Geschichte, der Bundesrepublik Deutschland Verantwortung getragen hat.
00:03:10: In diesem Land ist das was wir Blick auf die Partei feststellen vielleicht doch ein gewisserweise symptomatisch für das was im Land vor sich geht.
00:03:18: Und ich will es wieder an der Partei fests machen.
00:03:21: Ich hatte früher mal so den Eindruck also ja da Hat man, was weiß ich auch mal Fehler gemacht im Regierungsgeschäft?
00:03:27: Vielleicht haben wir noch irgendwie abgenutzt.
00:03:30: Man brauchte frisches Blut und neue Köpfe.
00:03:32: Das ist normal in einer Partei aber... Wir hatten eigentlich immer die Gewissheit also so ging es mir als Mitglied seit über vierzig Jahren nicht immer die gewissheit dass unser Fundament unsere Werte unsere Grundüberzeugungen das die ersten stimmen Gut, das glaube ich auch nach wie vor.
00:03:50: Aber vor allem dass wir damit zurückkommen werden und auf dieser Basis wieder zur Alterstärke finden oder Verantwortung übernehmen können wenn alle die sekundären Effekte ausgeschlossen haben.
00:04:03: Ich stelle mir jetzt zum ersten Mal die Frage, werden wir mit dem was uns ausmacht, überzeugend unseren Werten wirklich das Land gleichermaßen weiterführen, die Menschen gleichermaße weiter ansprechen können mehr wie das war oder steuern wir wirklich in eine fundamental neue Zeit, die uns möglicherweise auch als Partei in eine Zerreißprobe stürzt.
00:04:26: Und wieder heißt nach der letzten Bundestagswahl also nach dem letzten Regierungswechsel von der Ampel zu schwarz-rot?
00:04:34: Oder was heißt Die Selbstvergewisserung scheint gerade anders als sonst nicht mehr zu funktionieren, dass zurückkommen und das wieder in die richtige Richtung führen.
00:04:45: Könnte sein, dass es nicht mehr funktioniert?
00:04:47: Naja weil uns die Wahlen im Osten und jetzt muss man ja auch realistischerweise sagen – und das ist jetzt auch von den Wahlen, die am zwanzigsten September noch kommen unabhängig – das was wir im Oston unseres Landes erleben vollzieht sicher bis zu einem gewissen Grad, also in geringerer Intensität.
00:05:07: Aber trotzdem von der grundsätzlichen Bewegung her im Westen ähnlich.
00:05:12: und das war zum Beispiel Da konnten wir sagen, ja das war auch ein fürchterlicher Schlag.
00:05:20: Schlecht ist das Ergebnis in der Geschichte der Union.
00:05:23: aber da wussten wir waren am Ende einer sehr langen Regierungszeit von Angela Merkel.
00:05:29: Wir hatten auch interne Kämpfe um das Führungspersonal und alleine an den Kampf die Kanzlerkandidatur zwischen Armin Laschet und Markus Söder denkt gut dann sind halt noch so Dinge schief gelaufen wie das unglückselige Lachen im Wahlkampf wie so eine Stimmung im Land zu nach dem Motto also es ist mal Zeit, dass mal jemand anders ans Ruder kommt.
00:05:52: Das war ein schwerer Schlag.
00:05:54: Aber dann haben wir uns zusammengefunden als Partei.
00:05:57: Das üben Sie auch die Leistung von Friedrich Merz, denn als dem neuen Vorsitzenden die Partei wirklich wieder zusammen zu holen.
00:06:02: Wir haben uns beispielsweise ein neues Grundsatzprogramm gegeben.
00:06:05: das ist was ich mit Selbstvergewisserungen meine.
00:06:07: also wir haben unsere Grundüberzeugung und unsere Werte nochmal betrachtet.
00:06:11: Haben sie sozusagen aktualisiert an die Moderne angepasst und dann sind wir mit einem neuen quasi einer neuen gedanklichen Ausrüstung aber auf unserem alten Fundament wieder angetreten und haben festgestellt, natürlich auch wegen der schlechten Performance der Ampel okay wir gewinnen auch das Vertrauen der Menschen auf diese Weise zurück.
00:06:33: Und das ist das wie es normalerweise laufen sollte.
00:06:36: oder läuft in einer Partei man erholt sich mal schüttelt sich man stellt sich neu auf und dann geht man wieder raus und stellt fest ok ich bin noch immer attraktiv hat ja
00:06:46: für die Wahl auch funktioniert?
00:06:48: Ja, genau!
00:06:48: Hat ja auch bis zur Bundestagswahl prima funktioniert.
00:06:51: Und jetzt
00:06:52: ist die Frage was es jetzt passiert seitdem?
00:06:55: Ja und darüber räzeln wir momentan alle bis zu einem gewissen Grad.
00:06:58: also ich habe keine abschließende Erklärung dafür.
00:07:02: aber wir sehen uns eben mit einer ganz neuen Herausforderung konzentriert.
00:07:07: das gab in Sachsen-Anhalt von an dem einen Abend von Jörg Schönenbaum, also das ist eigentlich glaube ich von der Forschungsgruppe Wahlen.
00:07:16: Der das ja immer kommentiert, den er mit die Wahlberichterstattung macht und er sagte irgendwann hat ihm möglich angemerkt wie schwer es ihn ankam diesen Satz zu sagen und ich bin auch erschrocken als ich ihn gehört habe.
00:07:28: Er sagte man muss einfach feststellen die AfD also jedenfalls in Sachsen-Anhalt hat eigentlich alle Attribute die man normalerweise einer Volkspartei zuschreibt.
00:07:39: Du meinst die Kompetenzzuschreibung oder was ist damit
00:07:41: gemeint?
00:07:42: Nein, eine Volkspartei besteht nicht nur aus Kompetenzen.
00:07:45: Also Kompetent sind die Voraussetzungen dafür dass man Volksparteil sein kann.
00:07:49: aber Volkspartei bedeutet das man in der Lage ist also natürlich innerhalb eines politischen Spektrums.
00:07:54: man kann niemals hundert Prozent der Menschen ansprechen Aber dass man in einer Lage ist jedenfalls über einen großen Teil des politischen spektrum hinweg Menschen ganz unterschiedlicher Schichten, Herkunft, Einstellungen usw.
00:08:08: anzusprechen und irgendwie zusammenzuführen und zusammenzubinden.
00:08:11: Und das ist der AfD wenn wir ehrlich sind in Sachsen-Anhalt In einer Art und Weise gelungen wie wir das vorher noch nie Bei einer Partei auch nie bei einer der neuen Parteien die im laufe der Jahrzehnte Im deutschen Parteiensystem dazu gestoßen sind gesehen haben.
00:08:27: dass es so ist das schüttelt uns erstmals partei aber Es zeigt ja auch dass hier Also geradezu tektonische Verschiebungen im Ganges sind.
00:08:36: Also historisch betrachtet, sind wir in die Bundesrepublik Deutschland mit zwei Volksparteien gestartet.
00:08:41: Die SPD war die Volkspartei links der Mitte, die Union war der Volksparteil rechts der Mitte und dann gab es noch die eine oder andere kleine Partei drumrum immer die FDP In den Anfangszeiten der Bundesreplik noch ein paar andere, die dann verschwunden sind.
00:08:53: Dann kam irgendwann die Grünen dazu nach der Wiedervereinigung aufgrund auch wieder der besonderen historischen Situation halt noch die Linke.
00:09:02: Und spätestens mit dem Aufkommen der Linken hat die SPD ja auch schon ihren Charakter als Volkspartei also mindestens teilweise verloren, die Union hat ihn immer halten können.
00:09:12: Aber das ist sozusagen die historische Situation gewesen und daraus erklärt sich natürlich auch die Aufgabe der Volkspartei, insofern sich auch die Union immer verstanden hat.
00:09:22: Und auch nach wie vor verstehen will nämlich dass wir eben rechts der Mitte im Prinzip alles was irgendwie so im Bereich vernünftiger politischer Strömungen unterwegs ist unabhängig eben von Schicht, Herkunft und anderen äußeren Faktoren zusammenbinden und parteiintern zum Ausgleich bringen können.
00:09:43: Das ist ja eigentlich das was eine Volkspartei ausmacht, dass sie unterschiedliche Einstellungen aufnimmt intern ausbalanciert und dann mit einer einheitlichen Position die sich aus diesen unterschiedlichen Strömungen generiert hat nach Außentritt.
00:09:58: Und also diesen Zustand glaube ich hatte AfD auch im Osten noch lange nicht erreicht.
00:10:04: Aber wir sehen, dass sie auf dem Weg dahin ist und das wir logischerweise – weil wir ja vom selben politischen Spektrum reden jedenfalls in großen Teilen – dass wir logischerweise diesen Status entsprechend verlieren.
00:10:16: Und das ist etwas was natürlich einfach die zentrale Rolle der Union im deutschen Parteiensystem angreift und was einem als Christdemokrat sorgen machen muss was einem natürlich mit Blick auf das, was in der AfD sonst noch so unterwegs ist.
00:10:33: Auch mit Blick darauf, dass Land sorgen machen muss.
00:10:36: Ist da noch etwas anderes, was jetzt so erschüttert?
00:10:40: Ja ich glaube wir reden ja im Moment sehr viel.
00:10:45: Das haben wir übrigens auch schon in unserem Podcast getan.
00:10:48: Wir reden im Moment auch sehr viel von Vertrauen und von Glaubwürdigkeit oder man kann sagen auch von Authentizität.
00:10:55: Und das ist auch das was ich vorhin mit Selbstvergewisserung meinte also dass man einfach nach außen auftritt, auch mit gewissen gefestigten eigenen Überzeugungen und von denen kann man halt doch die Leute überzeugen oder nicht.
00:11:09: Das erweist sich dann draußen in der argumentativen Auseinandersetzung.
00:11:13: aber das setzt ja voraus, dass man überhaupt als diese argumentative auseinandersetzung kommt.
00:11:18: Und was unsere Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfen auch aus Sachsen-Anhalt berichtet haben Sagt uns ja, ich sage es ist uns zum großen Teil gar nicht mehr gelungen irgendwie eine sachlich argumentative Auseinandersetzung zu kommen.
00:11:32: Weil uns ein Großteil der Menschen gar nicht mir zuhört nach dem Motto wir glauben euch sowieso nichts mehr vertrauen euch nicht mehr und Wir wollen gar nichts mehr von euch hören.
00:11:41: Und das ist eine Reaktion Die wir, also erst mal Gott sei Dank im Westen so noch nicht haben.
00:11:48: Also jedenfalls nicht auf so breiter Front Aber die uns auch So noch nicht entgegengeschlagen ist.
00:11:54: Die trifft übrigens nicht allein die Union Das trifft natürlich auch auf andere Parteien des Spektrums zu.
00:12:01: aber in der Auseinandersetzung mit der AfD trifft sie uns halt in besonderer Weise.
00:12:05: und da kann auch ein Mensch bin immer glaubt, dass man auf Menschen zugeht und ihnen so eine sachlich argumentative Auseinandersetzung anbietet.
00:12:15: Und dann versucht sie zu überzeugen, dass das nicht der einzige Weg ist um Menschen anzusprechen.
00:12:21: Wenn ich daneben mitbekomme, dass der Weg schon am Anfang eigentlich zugemacht wird... Das macht mich auch ein bisschen ratlos.
00:12:30: wie können wir da noch Hier einen Zugang finden.
00:12:35: Wie können wir Menschen zurückgewinnen?
00:12:39: Was ich jetzt mal versucht habe mit den Worten Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu skizzieren, wie können wir das wieder aufbauen?
00:12:45: Das ist sehr schwer!
00:12:49: Wenn es erst einmal kaputt ist und das scheint ja offensichtlich im massiven Umfang so zu sein... ist es ja eine andere Situation, als wenn man sich vorher fragt wie kann ich das vermeiden dass dieses Vertrauen überhaupt erst zerstört wird.
00:13:01: Ja klar und wir haben ja mit unserem Podcast erst vor kurzem auch über Politik und Lügen und das ist gesprochen.
00:13:08: und ja natürlich nehme für mich in der Parteienfamilie einen Anspruch.
00:13:14: also natürlich belügen wir die Leute nicht aber wir müssen feststellen dass wir offensichtlich Erwartungshaltungen in einer Art und Weise auch enttäuschen.
00:13:27: Die jedenfalls für Menschen, die das in etwas einfacher Kategorien packen also sich in diesem Graubereich wo es dann zu ich fühle mich belogen rüber geht abspielen.
00:13:42: Jetzt
00:13:43: sind wir aber am Punkt wo wir dann als wir über Lüge gesprochen haben auch ein bisschen waren und ein bisschen schwammig geblieben sind.
00:13:48: Ich sage Lügel ist ein hartes Wort
00:13:50: Ja
00:13:51: Aber sorry Politik finde ich ist das Feld, wo zwar nicht gelogen wird in dem Sinne.
00:13:57: Aber du erzählst mir gerade nicht die ganze Wahrheit oder hast Motive, die du einfach nicht offen legst?
00:14:05: Das zerstört aber Vertrauen genauso!
00:14:09: Ja und das ist vielleicht ein Punkt an dem wir tatsächlich neu arbeiten müssen also... vielleicht auch mit Spielregeln der politischen Kommunikation, die eben auch über viele Jahre so eingeschliffen worden sind und die wir alle gelernt haben.
00:14:25: Wo wir sie vielleicht auch hinterfragen müssen wenn wir den Menschen oder jedenfalls viele Menschen damit offensichtlich nicht mehr erreichen.
00:14:32: Jetzt sind wir an einem Punkt den ich auch diese Woche echt immer mir so überlegt habe und das echt schwierig finde weil wenn man das so hört klingt es ja irgendwie wieder gut und dann sage was heißt das eigentlich?
00:14:43: Hinterfragen Wo ist die Veränderung?
00:14:49: Was kann Politik anders machen, um das unter Beweis zu stellen.
00:14:54: Dass man es nicht nur hinterfragt sondern wirklich was anders macht geht das überhaupt an jeder Stelle?
00:15:01: also jetzt finde ich Manche Dinge in einem Karton, wo man sagt Leute ernsthaft jetzt.
00:15:08: Also wenn ich mir angucke wie halt in Sachsen-Anhalt dann um Fraktionsvorsitz und so weiter irgendwelche Personaldominus Spiele dann sofort stattfinden Wenn ein Sepp Müller da irgendwie auch nicht so ganz koscher offensichtlich in Eigeninteresse Ich kann das gar nicht bewerten und will ... Da will ich jetzt gar nicht abbiegen.
00:15:27: Aber der Eindruck bleibt Leute, ihr seid überhaupt nicht erschüttert.
00:15:32: Hier geht es jetzt darum wie kriege ich irgendwie meinen Stuhl reserviert?
00:15:36: Egal um wen es jetzt geht bis hin zu ein Kanzler der dann jemanden da irgendwo aus der zweiten Reihe in Sachsen-Anhalt und in der Fraktion öffentlich anzählt.
00:15:45: Das ist alles das Gegenteil!
00:15:47: Ja, das ist eine Frage des Versöhnungsgangs miteinander.
00:15:53: Da seid jetzt nichts mit Lüge oder erzähle nicht die Wahrheit zu tun.
00:15:57: Aber es hat was
00:15:58: mit Motiven zu
00:15:59: tun?
00:15:59: Genau, damit sind wir auch bei dem Vertrauenspunkt klar.
00:16:04: Die Leute unterstellen uns Politikern sowieso, dass wir zunächst nur unsere eigenen Interessen im Blick haben und ich meine kein Politiker hat die eigenen Interesse nicht im Blick.
00:16:13: das ist ja schon richtig kann man ja auch mal ganz offen aussprechen.
00:16:16: Die Frage ist immer das Verhältnis zueinander.
00:16:18: stelle ich meine persönlichen Interessen über sich in der Sache erreichen will oder so sollte es eigentlich sein, gehe ich in die Politik weil ich etwas in der sache erreichen will und bei dieser Gelegenheit möchte ich natürlich gerne auch selber persönlich so gut wie möglich rauskommen was das völlig legitime normal ist.
00:16:37: Und ja solche Dinge wie du sie eben beschrieben hast führen glaube ich auch dazu dass das ohne dieslatent vorhandene verurteil dass es den Politikern mal zuallererst um die eigenen Interessen geht und alles andere dahinter zurücktritt, das stimmt.
00:16:52: Und das ist natürlich ein Beitrag mit Zuglaubwürdigkeitsverlust.
00:16:57: Und so habe ich angefangen – das finde ich gehört so wenn wir das mal für so gedanklich in Kartons sortieren zu fällen eindeutig.
00:17:05: Dann gibt es ja aber auch eine ganze Reihe von Situationen wo nachvollziehbar ist das vielleicht nicht jedem ständig die ganze Wahrheit gesagt wird, weil es nur irgendwie Angst schürt und man irgendwie da auch mal diplomatisch hinter den Kulissen oder wie auch immer etwas jonglieren muss.
00:17:23: Oder weil ich ja auch als Mensch gerne sehe dass dann eine Partei loyal zusammensteht und dadurch vielleicht auch nicht immer öffentlich über ein Parteikollegin oder Kollegin irgendwas sagt was in der Sache aber eigentlich authentischer wäre.
00:17:37: also geht das überhaupt?
00:17:39: Nein es geht nur bis zum gewissen Grad gehört zu den ersten Dingen, wir glaube ich wieder vermitteln müssen.
00:17:48: Das fällt wieder um den Aspekt realistische Erwartungen und gerade das letzte was du angesprochen hast also wenn es um das Austragen auch was sich persönliche Rivalitäten oder Animositäten geht als ich meine das weiß doch jeder von uns auch aus einem persönlichen Umfeld.
00:18:02: Da gehst du noch nicht raus und erliegst das alles direkt vor aller Welt offen.
00:18:06: Also das macht man einfach nicht.
00:18:08: Das ist auch nicht die Art des Umgangs von Menschen miteinander.
00:18:12: Und deswegen kann man das auch in der Politik nicht erwarten, aber ich will auch noch auf den Punkt der Sache zurückkommen, den wir auch schon mal im Podcast angesprochen hatten.
00:18:20: Nämlich weil sie immer jetzt ganze Wahrheit ... Wir müssen ja auch selber Dinge erst einmal entwickeln.
00:18:28: gerade wenn man sich vor schwierigen Herausforderungen steht haben wir auch in der Politik nicht von vornherein das sichere Wissen, wie wir jetzt damit umgehen.
00:18:37: nach dem Motohop-Lahe eine Herausforderung.
00:18:38: Also erstens zweitens drittens viertens machen wir das jetzt wieder klein sondern ich muss mich ja auch erstmal damit beschäftigen.
00:18:45: Ich muss Meinungen einholen datensammeln analysieren Entscheidungsoptionen entwickeln die gegeneinander abwägen und dann kann ich mit einem Vorschlag rauskommen.
00:18:55: Das braucht Zeit und es braucht auch eine gewisse Ruhe.
00:19:00: Ich glaube auch nicht, dass irgendwie den Menschen damit gedient wäre wenn Politik sagt oh da ist eine neue Herausforderung.
00:19:06: Also ehrlich gesagt wir haben keine Ahnung wie wir damit umgehen.
00:19:09: aber wir lassen euch gerne dann an unseren weiteren Überlegungen teilhaben und dann wird alles was man an Ideen hat vielleicht auch ein paar Verrückte die man einfach haben muss zum Ziel zu kommen wird dann erstmal offen gelegt und wird dann erst mal medial zerplückt.
00:19:23: Wie soll da irgendwas Gutes dabei rauskommen?
00:19:27: Man muss auch mal Dinge mit sich nehmen, auch ins stelle Kämmerlein oder in kleinere Zirkel.
00:19:32: Um überhaupt erst einmal ein Verständnis zu bekommen und das Problem zum Dinge kleinzuarbeiten um jedenfalls mal Lösungen alternativen zu entwickeln die man dann noch öffentlich zur Diskussion stellen kann.
00:19:44: Vertrauensverlust haben wir in Deutschland, in der CDU und generell... noch Leute in der Spitzenpolitik, die wissen wie es gehen.
00:19:53: Bei allem wo man abwägen muss und das braucht Zeit und dann muss ich auch mal zurückziehen und man hat nicht sofort irgendwie erstens, zweitens, drittens bei aller Herausforderung können wir noch sagen Wir haben die Menschen, die grundsätzlich wissen wie's geht und wo der richtige Weg ist.
00:20:09: Also du wirst zu mir keine andere Antwort erwarten?
00:20:11: Ja, die haben Bitte wollen jetzt keine Namen im Einzelnen durchdiskutieren.
00:20:16: Ja, und warum glauben die Menschen das?
00:20:18: Zumindest in Sachsen-Anhalt mehrheitlich nicht mehr.
00:20:21: Also jedenfalls außer der Idee natürlich.
00:20:23: Genau!
00:20:24: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:20:28: also wir haben die wissen wie es geht aber nicht in dem Sinne dass wir jetzt so einen Zauberstab hätten so ein Gedanklichen der uns alle Schritte von vornherein klar vor Augen zeigt.
00:20:38: Wir stehen vorher Herausforderungen die so komplex sind So ehrlich muss man sein, keiner sie komplett durchschauen kann.
00:20:46: Deswegen müssen wir auch zusammenarbeiten weil wir haben nicht den einen Genius, den gibt es aber auch nicht der jetzt in einer solchen komplexen, soll ich sagen Gefahrenlage oder Herausforderung also von vornherein wie so ein Schachspieler Also alle Züge bis zum Mat das Gegners durchdenkt.
00:21:07: übrigens Schachspieler können das auch nicht oder jedenfalls nur bis zum gewissen Grad, und nur ein paar Züge im Voraus.
00:21:13: Und gute Politik entsteht auch daraus, dass sich, sagen wir, gute Leute zusammenfinden, dass sie unterschiedliche Expertisen zusammenwerfen, dass ja unterschiedliche Perspektiven auf die Sache haben, dass Sie versuchen daraus irgendwie eine gemeinsame Position zu schmieden – das ist übrigens auch das was sich in einer Volkspartei abspielt!
00:21:33: Deswegen wenn man sich auf eine einzelne Figur fokussiert und die dann quasi der Halsbringer sein soll Das ist schon mal die grundsätzlich falsche Perspektive von Anfang an.
00:21:43: Aber ich verstehe auch, dass irgendwo auch die Sehnsucht besteht.
00:21:47: Es möge so eine solche Figur geben und das gehört vielleicht auch erstmal zum Realismus dazu zu sagen, diese Person kann es nicht geben, die gibt's doch bei uns nicht.
00:21:58: aber wir haben eine ganze Reihe von Leuten, die haben jedenfalls eine ganze Menge von Ahnung Und wenn die sich hinsetzen und das Problem durchdenken, und das ordentlich zusammen anpacken, dann wird denen schon auch was einfallen.
00:22:09: Aber es gibt nicht den einen der ich sage mal die zündende Idee hat mit dem man einfach glorreich zum Ziel durchmarschiert.
00:22:16: Okay, auf die letzten sechszehn Monate geschaut woran sehen wir dass da eine Gruppe von Menschen ist?
00:22:24: Die grundsätzlich weiß wie's geht.
00:22:27: Naja, wenn wir mal in die Einzelheiten beispielsweise der Reformdiskussion gehen Und insofern waren ja auch diese Kommissionen beispielsweise sehr lehrreich, mit die da eingesetzt worden sind.
00:22:39: Wir wissen alle dass sie eingesetzt wurden sind natürlich auch um sozusagen Politik zu flankieren und vor allen Dingen es den beiden ja sehr unterschiedlichen Regierungsparteien Union und SPD zu ermöglichen irgendwie zusammenzukommen.
00:22:56: nach dem Motto also das haben die Experten gesagt dann können wir uns jetzt darauf einigen.
00:23:00: Das macht etwas einfacher als wenn man an bestimmten Dingen von Grundsätzlich gehickten Überzeugungen abrücken muss nur um das Kompromisses willen.
00:23:10: Aber trotzdem saßen in diesen Kommissionen, sitzen in diesen Kommissionen ja hochkompetente Leute, die jetzt auch gar nicht alle aus der Politik kommen.
00:23:18: Ich meine, der Politik wäre auch schlecht beraten wenn sich nicht die Ex-Petise auch von außerhalb holen würde.
00:23:23: Da sitzen noch hoch kompetente und haben wirklich viele Dinge ausgearbeitet, die auch in der Öffentlichkeit teilweise Wer guckt sich diese Papiere schon im Detail an?
00:23:34: Also gar nicht diskutiert werden.
00:23:35: Aber wenn man reinschaut, wenn man selber ein bisschen was von den Dingen versteht merkt da ist Kompetenz vorhanden.
00:23:42: und woran wir im Moment... also wo mit dem Moment ein Problem haben ist dieses sozusagen Expertenwissen und mit dieses Wir wissen schon wie wir so system anders justieren, an welchen Schrauben wir drehen müssen das umzusetzen eine politische Botschaft dass eben die Menschen auch draußen der Vertrauen entwickeln und sagen, ah ja okay.
00:24:06: Die scheinen keine Ahnung davon zu haben, die scheinen zu wissen wie es geht und dann lassen wir das jetzt halt mal
00:24:11: machen.
00:24:11: Ist das damit gemeint mit der inzwischen so kritisierten Floskel?
00:24:15: Wir müssen's nur besser erklären.
00:24:17: Ja gut, das kann ja heute auch schon keiner mehr hören.
00:24:20: Deswegen ich sage trotzdem mal ein letztes Mal...
00:24:23: Wie war das noch mit unseren Karten als die Frasenschwein-Karte?
00:24:26: Nein!
00:24:27: Ich will verstehen Weil vielleicht diese Floskel dann an manchen Stellen gar keine Floske ist.
00:24:37: Ist sie auch nicht, aber was mit diesem Satz ja jetzt sehr oft assoziiert wird, ist ja so nach dem Motto also die Politik halten das Volk irgendwie so für ein bisschen dumm und versuchen jetzt mal wie Sie das sozusagen für Dummy's verständlich machen
00:24:52: können.
00:24:52: Ja genau, kommt dran.
00:24:53: Eben deswegen sollte man den Satz nicht mehr benutzen weil... Erstens stimmt es so nicht und zweitens erzieht man damit auch das Gegenteil von dem was man erreichen will.
00:25:04: Aber trotzdem, wie soll ich das sagen?
00:25:11: Ein Teil dieser Scharnierfunktion ist auch dass wir das was beispielsweise eben Experten bezogen auf einzelne Systeme arbeiten ob das jetzt eine Rentenpflege Gesundheit was auch immer ist Das was Leute, die wirklich da etwas von der Sache verstehen im Einzelne ausgearbeitet zu haben.
00:25:27: Dass man einen größeren Zusammenhang einzupacken.
00:25:30: Von mir aus benutzen wir auch mal das alte tümliche Wort von der Vision, obwohl es ja seit Helmut Schmidt auch verpönt ist.
00:25:36: Aber diesen Gedanken nach dem Motto haben wir eine Vorstellung davon wie unser Land und unsere Gesellschaft in einer etwas förderen Zukunft nicht in hundert Jahren aber vielleicht in was er sich zehn oder zwanzig Jahren aussehen soll.
00:25:48: Und dann gibt's Bausteine mit denen ich auf diesem Weg voranschreiten kann.
00:25:52: Das Ganze passt zusammen.
00:25:53: Es gibt ein stimmiges Bild.
00:25:55: Ich glaube das ist schon etwas, was man auch erklären muss Nämlich, was habe ich für ein Bild und warum ist das stimmig?
00:26:03: Und dann glaube ich sind die Einzelheiten.
00:26:06: Darum können sich denn auch die Experten kümmern, die sind ja gar nicht mehr
00:26:08: so interessant.
00:26:08: Was jetzt so erschüttert, sind das beginnende Zweifel dass die CDU das verlernt hat oder ist es in dieser Zeit anders nötig als es jemals nötigt war und CDU kanns auch noch nicht?
00:26:22: oder was erschüttern?
00:26:23: gerade so?
00:26:25: Darf ich die Frage offen lassen ob wir's verlernt haben oder ob sich die Zeiten geändert haben.
00:26:31: Aber jedenfalls müssen wir feststellen, dass wir im Moment kein Stimmiges Gesamtbild, keine stimmige Gesamterzählung haben hinter der sich jedenfalls die für uns gewohnte Anteil der Menschen, traditionelle Wähleranteil der Union liegt also über dreißigvierzig Prozent.
00:26:49: Also hinter der Sich dreizigvierzich Prozent mit den Menschen versammeln können sagen können ja das ist ein Bild von unserem Land und unserer Gesellschaft.
00:26:56: da wollen wir hin Und deswegen vertrauen wir jetzt, weil uns die Union dieses Bild vor Augen gestellt hat.
00:27:02: Vertrauen wir auch an dass sie den Weg dahin findet und im Moment glaube ich haben wir Schwierigkeiten dieses Bild zu vermitteln und vielleicht auch intern Schwierigkeiten es überhaupt zu entwickeln.
00:27:15: also ich glaube im Moment wenn wir so in unserer eigenen Partei herumlaufen und fragen Menschen was sie für ein Bild von unserem Land in zehn oder zwanzig Jahren haben wird, werden glaube ich nicht allzu viele in der Lage sein das mal so aus dem Stand darzustellen.
00:27:36: Eine nachdenkliche Folge Wie geht's?
00:27:40: Aus deiner Sicht jetzt weiter In der CDU für die CDU oder ist es sagst Ich weiß es gerade auch nicht.
00:27:48: wir müssen gucken
00:27:49: Wir sind einer gewissen Weise wieder einem Selbstfindungsprozess und Das hat nur alles ein bisschen sehr schnell gegangen Davon gesprochen, wir haben uns erst im Jahr zweitausend- und zwanzig oder zweiundzwanzig.
00:28:02: Wir haben uns ein neues Grundsatzprogramm gegeben.
00:28:04: also da hatten wir eigentlich schon so eine Selbstfindungsphase die auch ja eigentlich recht erfolgreich war und jetzt sind wir gerade mal vier Jahre später.
00:28:12: das ist eigentlich ein zu kurzer Zyklus für meine neue Selbstfindung.
00:28:17: sowas passiert normalerweise nur alle zehn bis fünfzehn jahre maximal.
00:28:20: darf ich ein bisschen erfolgreich weil die Bundestagswahl gewonnen wurde
00:28:26: Ja, aber auch weil auf dem Weg dahin wir glaube ich schon in der Union großen Ganzen das Gefühl hatten.
00:28:36: Wir sehen was die Ampel alles schlecht macht und wir wissen wie es besser geht und wir haben ein besseres Bild vor
00:28:41: Augen.
00:28:41: Und die Erschütterung ist jetzt
00:28:43: vielleicht
00:28:43: gar nicht so wahr?
00:28:44: In den sechzehn Monaten jedenfalls irgendwie nicht gelungen ist das rüber zu bringen.
00:28:50: Das sind bisschen kurzer Zyklus Auch ein bisschen kurzer Zyklus, wo man da kann man auch nicht von Abnutzung einer Regierung sprechen.
00:28:58: Die Frage ist sind die Zeiten wirklich so schnell ewig geworden dass die alten Zyklen nicht mehr gelten?
00:29:04: Dass das halt heutzutage einfach so rasend schnell geht oder was haben wir möglicherweise doch auf dem Weg dahin falsch gemacht?
00:29:13: und mit der Frage müssen wir jetzt umgehen.
00:29:20: Ich lag vor, wir machen einfach für heute einen ratlosen Punkt.
00:29:27: Das Thema wird uns sicher auch noch weiter begleiten.
00:29:30: Egal was jetzt weiter passiert in Berlin und anderswo, das ist ja nichts, was sich innerhalb der nächsten vier oder acht Wochen auflösen wird.
00:29:40: Und was ich dich dann bei Gelegenheit und da werden wir glaube ich auch leider Gelegenheiten bekommen?
00:29:45: Dann heute schon mal gerne gefragt hätte und das verschieben Was genau sind eigentlich dann maßgebliche Dinge, die über Sachsen-Anhalt hinaus für uns relevant sind?
00:29:57: Damit meine ich nicht nur diese schwarzweißgrenze Landessachen und Bundeslachen.
00:30:01: Sondern was bedeutet es wirklich wenn ein Bundesland sich halt entschieden hat jetzt von Rechtspopulisten regiert werden zu wollen?
00:30:10: Ja aber die Gelegenheit werden wir wohl leider bekommen das zu beobachten und zu sortieren.
00:30:16: ja dass ist anzunehmen.
00:30:17: da werden wir Hoffentlich dann auch in ein paar Wochen oder Monaten etwas klarer sehen.
00:30:22: Auf jeden Fall danke fürs Zuhöhn und trotzdem eine gute Zeit wünsche ich euch viel Spaß!
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