Die Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt – mit Ingrid Hengster
Shownotes
Zurück aus der Sommerpause!
Für die neue Folge von „Lass uns über Politik reden“ haben sich Alexander Lorz und Anja Marell spannende Verstärkung eingeladen: Dr. Ingrid Hengster, Juristin, seit über 30 Jahren im Investmentbanking tätig und Deutschlandchefin der britischen Großbank Barclays.
Sie sprechen über die Finanzmärkte in bewegten Zeiten, die Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt für Deutschland und Europa und darüber, warum Finanzwissen gerade für junge Menschen so wichtig ist.
Außerdem geht es um Karriere, Verantwortung und die Frage, was es braucht, um an der Spitze einer internationalen Bank zu stehen.
Mit dieser Folge soll der Finanzpolitik etwas mehr Sichtbarkeit verliehen werden.
Danke an Dr. Hengster für das spannende Gespräch!
Transkript anzeigen
00:00:03: Lasst uns über Politik reden, der Podcast mit Anja Marell und Alexander Lorz.
00:00:12: Dann begrüßen wir ganz herzlich sagen hallo schön dass ihr auch nach unserer kleinen Sommerpause eingeschaltet habt lasst uns darüber politik reden.
00:00:20: ja also wir sind die Sommerpause dessen nicht müde geworden über Politik zu reden Und wir freuen uns natürlich, dass ihr uns auch treu geblieben seid.
00:00:30: und zur Belohnung haben wir heute auch etwas ganz Besonderes mitgebracht.
00:00:35: oder sagen wir mal jemand ganz besonderen.
00:00:38: Wir haben nämlich heute wieder einen Gast Und da sich jetzt vielleicht nicht so in der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, stelle ich sie ein bisschen ausführlicher vor.
00:00:50: Denn wir haben jemanden bei uns – jetzt kann man schon ein bisschen raten, worüber wir reden werden!
00:00:55: Aus der Finanzbranche eine Bankmanagerin und das alleine ist schon etwas Besonderes, weil so viele weibliche Bankmanagern gibt es nach wie vor nicht mit mehr als dreißig Jahren Erfahrung im internationalen Investmentbanking.
00:01:11: Dabei hat sie Jura studiert, was mir natürlich besonders sympathisch ist.
00:01:15: Sie kommt aus Österreich?
00:01:17: Sie war bei der österreichischen...
00:01:18: Was für's mich,
00:01:20: wenn du das sympathisch bist!
00:01:21: Also nicht aus persönlicher Identität aber wahrscheinlich.
00:01:24: Aus Sympathie zu dem Land.
00:01:25: Wenn du das schon als Norddeutsche sagst also mir geht es natürlich ganz genau so ich bin ja auch wahnsinnig gerne dort.
00:01:31: Sie war in der österreichischen Kontrollbank beider Kommerzbank bei der UBS, also bei der United Bank of Switzerland.
00:01:39: Bei der Credit Suisse First Boston, bei der Royal Bank of Scotland dann im Vorstand der KfW-Bankengruppe... Da hat sie auch ganz maßgeblich an der Bereitschung der Hilfen in der Corona-Pandemie mitgewirkt.
00:01:52: Und jetzt ist sie als CEO von Barclays Deutschland und Global Chairman für Investment Banking, eine der wichtigsten Personen am Finanzplatz Frankfurt darüber.
00:02:03: Und noch ein paar andere Sachen, die Sie interessieren wollen wir uns gerne unterhalten.
00:02:08: Herzlich willkommen Dr.
00:02:09: Ingrid Hengster!
00:02:10: Ganz herzlichen Dank für die Einladung.
00:02:12: Ich freue mich sehr heute Hier sein zu dürfen und bin gespannt auf unser Gespräch.
00:02:17: Wir docken zum Beginn mal bei unserer letzten Folge an, weil wir sind ein bisschen was schuldig.
00:02:24: Was sind wir denn noch schuldiger?
00:02:25: Beziehungsweise
00:02:25: wir haben beim letzten Mal nochmal über Fußball geredet neben unserem Steuerthema
00:02:30: ...
00:02:31: Da war ja was!
00:02:31: Ja und wir hatten echt gesagt entweder wir greifen es nach der Sommerpause begeistert auf oder wir ignorieren ganz frustriert weg.
00:02:42: Jetzt haben
00:02:44: wir uns für ein Mittelweg entschieden.
00:02:48: Wir greifen es frustriert auf?
00:02:50: Den ersten Teil greifen wir frustrierd auf, das ist auch was ich über meinen Abstand.
00:02:55: Ich bin ja nicht so eine Fußballverrückte wahrgenommen habe.
00:02:58: der erste Schock mit dem frühen Ausscheiden darüber wollen wir jetzt heute vielleicht nicht reden.
00:03:02: Nein, wir reden jetzt nicht übers Sportliche.
00:03:05: Dann gab es dazwischen eine Phase, die ich sehr interessant fand.
00:03:08: Das andere an Gründen, nämlich die Suche nach einem neuen Bundstrainer.
00:03:11: Warum fand ich das interessant?
00:03:12: Weil ich den Klop wie einfach so gerne höre.
00:03:15: Also der mit seinen Statements ist einfach so unterhaltsam und so erfrischend aber... Das sind drei
00:03:21: ein bisschen verniedlicht eigentlich in meinem Klopo
00:03:24: Kloppo und ich, ja gut.
00:03:27: Darf ich das als Laie?
00:03:29: Wird mir das entschuldigt?
00:03:30: Entschuldigst du mich?
00:03:31: Gehen wir mal
00:03:32: davon aus!
00:03:33: Der lebt ja in Wiesbaden.
00:03:34: habe ich gelernt nicht dass er mir böse wird.
00:03:37: Wir könnten ihm theoretisch hier auf der Straße begegnen.
00:03:40: dann hab' ich allerdings ehrlich gesagt
00:03:42: auch noch nicht geschafft.
00:03:42: Und jetzt vielleicht sogar noch weniger... ...und dann gab's eine dritte Phase die einfach und deswegen haben wir uns entschieden es heute auch nochmal aufzugreifen.
00:03:51: Ja doch nicht wenig mit unserem heutigen Thema zu tun hat, nämlich mit dem Thema Geld und was Geld so für eine Bedeutung hat.
00:03:58: Ja wissen alle das Geld im Profisport und vor allem natürlich im Fußball logischerweise eine immense Bedeitung hat.
00:04:05: aber ich glaube diese Weltmeisterschaft hat schon immer so alle Dimensionen gesprengt und jetzt im Moment läuft ja dieser heiße Debatte, dass der Weltfußballverband die WM-Rechte ja teilweise an internationale Investoren verkaufen möchte.
00:04:22: Jedenfalls ist das ja das Projekt mit dem Herr Infantino gerade durch die Gegend zieht und er glaube ich auch noch immer nicht offiziell aufgegeben hat obwohl sich schon einige Fußballverbände dagegen gestellt haben.
00:04:33: Das bringt uns natürlich dazu die Investmentbänkerin zu fragen Was ist es denn so wenn Sie sich vorstellen, da wird jetzt die Fußballweltmeisterschaft an internationale Investoren verkauft.
00:04:45: Wenn sie das zu betreunigen, wäre das so ein Investment wie jedes andere?
00:04:48: Oder ist es doch... Fühlt sich das vielleicht auch für sie irgendwie ein bisschen besonders merkwürdig wie auch
00:04:57: immer an?
00:04:58: Also wenn ich da vielleicht so einsteigen darf natürlich ist die Fußball-Weltmeistersschaft etwas ganz Besonderes.
00:05:04: Nicht nur eine Weltmeisterschaft, auch Meisterschaften im Land, Europameisterschaft und lokale Spiele.
00:05:10: Fußball ist etwas ganz Spezielles und kann sich wahrscheinlich mit keiner anderen Sportart vergleichen.
00:05:16: Ich schaue natürlich als Bankerin drauf und wir in einer Bank schauen vor allem auf unsere Kunden, Investoren, Privatkunden oder Firmenkunden – das ist ein ganz anderer Diskussion wie wenn Sie sagen beschäftigt mich mit der Frage, mit Sport und Fans und alles was damit zu tun hat.
00:05:38: Fußball hat sich viele Elemente.
00:05:41: zum einen ein leidenschaftliches Spiel und das fängt ja schon in Schulklassen an wenn ich beobachten kann wie eben Schüler miteinander Fußball spielen und was dafür Dramen sich teilweise abspielen bis hin zu regionalen Ligen, nationalen Lügen, wie gesagt Europameisterschaften und Weltmeisterschaft.
00:05:58: Da ist das sportliche Element, das Fan-Element und das ist das wo wir alle begeistert sind und wofür wirklich viele, viele brennen.
00:06:05: und ich habe den Eindruck auch immer noch mehr weil eben dass ein so dieser Sport eine große Anziehungskraft hat.
00:06:10: auf der anderen Seite muss man sagen für viele und da nehme ich jetzt nicht die Weltmeisterchaft Die FIFA raus, es braucht viel Geld.
00:06:19: Um einerseits Technik zu schaffen.
00:06:22: viele Clubs beschäftigen sich heute damit, sich mehr zu digitalisieren um ihre Fans zu erreichen und auf Social Media Plattformen präsent zu sein um Merchandising anzustarten um eigentlich im großen Stil auch wirklich Professionalisierung zu erreichen in ihren Clubs.
00:06:37: Und das kostet auch Geld.
00:06:39: Das kann ich natürlich in unterschiedlichen Ebenen dann anschauen.
00:06:43: Es kann Situationen geben wo ich mir sagen muss ja einen Investor reinzunehmen, hilft mir und das haben wir auch in den internationalen Legen gesehen.
00:06:51: Die Ziele die wir haben auch besser zu erreichen Ob das jetzt unbedingt die Weltmeisterschaft sein soll, ist dahingestellt.
00:06:58: Weil es einfach noch mal wirklich eine übergreifelnde Funktion hat und nahezu wirklich weltumspannend ist und auch andere Ziele verfolgen sollte als nur einzelne Clubs so stark und groß zu machen.
00:07:10: Aber dass für alles was wir im Fußball tun auch Geld benötigt wird Und dass das alleine oft von den Clubs heraus und von den Fans nicht dargestellt werden kann Das müssen wir schon nach akzeptieren.
00:07:19: Wenn ich mich international umschau mit welchen Summen Spieler eingekauft werden, welche Summen aber auch in die Digitalisierung und den Ausbau von Stadien gesteckt werden.
00:07:29: Dann weiß man, dass neben dieser Leidenschaft und dem Kulturellen Hintergrund Geld einfach eine große Rolle spielen und das irgendwie bewerkstelligt werden muss.
00:07:40: Und die, die da mitspielen und vorne mit dabei sind haben natürlich dann mehr Möglichkeiten.
00:07:45: Das mag sie jetzt vielleicht so ein bisschen überrascht haben Aber dieses Thema hat mehrere Seiten Und die muss man auch anschauen und ich bin ja selber seit vielen, vielen Jahren Mitglied bei der Eintracht sehr mit Freude.
00:07:58: Dass wir einen sehr guten digitalen Auftritt haben aber das natürlich auch das Einkaufen von Spielern, dass ausstatten... Das Reisen, das Ausstatten des Stadions.
00:08:07: Das kostet alles Geld und das muss irgendwie auf die Beine gestellt werden.
00:08:10: Aber natürlich geht nichts ohne treue Fans.
00:08:13: Wahrscheinlich muss man sagen beides ist notwendig!
00:08:15: Der leidenschaftliche Fan, der unbedingt seinen Club unterstützen möchte und auf der anderen Seite auch eine gewisse finanzielle Ausstattung, um immer wieder ein bisschen mehr mitspielen zu können in größeren Regionen.
00:08:28: Auf einer größeren Plattform.
00:08:29: Ja klar alle die wie wir auch die zwischenzeitlich echt schlimmen Zeiten bei der Eintracht erlebt haben sind ja froh dass sie jetzt doch schon seit einer ganzen Reihe von Jahren auch unter wechselnden Vorsitzenden, aber jetzt mal kontinuierlich wirklich wieder gut gemanagt wird.
00:08:45: Und wir alle beobachten ja was der Sportvorstand so jongliert mit seinen Spieler an und verkäufen und mehr wie er der Geld in die Kasse bringt und trotzdem vielleicht bis auf die letzte Saison aber insgesamt einen tollen sportlichen Erfolg erzielt.
00:08:59: Ja und da stehen wir irgendwie bewundernd davor Wollten ja auch nicht in die alten Zeiten zurück.
00:09:06: Auf keinen Fall und das ist wirklich begeistert zu sehen, was der Eintracht wixil kackt um die letzte Saison.
00:09:10: Blenden wir aus aber sie insgesamt erreicht hat.
00:09:13: jetzt haben Sie auch wieder einen neuen Trainer.
00:09:14: da bin ich auch sehr österreichischen Trainer.
00:09:17: So sieht's!
00:09:18: Unsern Adi genau.
00:09:20: Und es ist gut und ich freue mich schon auf diese Saison wenns dann so richtig los geht.
00:09:25: Ja ich glaube nächstes Wochenende oder?
00:09:27: Also jetzt müssen wir wieder mal offenlegen, wann wir diese Aufnahme gemacht haben.
00:09:34: Jetzt weiß jeder, dass wir das in der Woche vor dem Bundesliga-Start
00:09:39: immer
00:09:39: gemacht haben.
00:09:41: ausgestrahlt
00:09:41: wird es nämlich glaube ich erst nach dem ersten Bundesliga Start.
00:09:44: also deswegen kennen wir leider noch nicht das Ergebnis des ersten Eintrachtspiels.
00:09:49: aber ihr werdet es kennen wenn ihr das hört.
00:09:51: Das tun wir schon heute.
00:09:55: Dass es Geld kostet und dass es viele Facetten hat, leuchtet absolut ein.
00:10:01: Gleichzeitig gibt es nicht wenige die sagen muss es denn immer weiter nach oben gehen?
00:10:07: Heißt das denn, es wird immer teurer, die ... Das was Spieler kosten wird immer höher, das was Spieler bekommen
00:10:13: immer höher?
00:10:15: Warum muss denn das sein?
00:10:17: Ich glaube nicht, dass man einfach automatisch sagen kann Es muss so sein.
00:10:22: Sondern es ergibt sich einfach weil ja immer mehr Vereine Menschen global da auch mitspielen wollen und sich in dem Sport engagieren.
00:10:32: Gleichzeitig gibt es immer mehr Zuschauer, die daran Interesse haben.
00:10:36: Ich habe jetzt nicht ja die Zahlen der Weltmeisterschaft den USA vor Augen aber in der Tat war das trotz der hohen Ticketpreise dann so dass die Spiele alle ausverkauft waren und auch viele Menschen eingeflogen sind um da teilzunehmen.
00:10:48: ich glaube für viele war das so ein Anlass Ich könne mir einen Teil nehmen an der Fußball-Weltmeisterschaft, ich nehme vielleicht noch meine Kinder mit und das ist dann unser Jahresurlaub.
00:10:59: Und das genieße ich und nehme mich auf – warum tue ich das?
00:11:02: Weil ich vielleicht besonders teilhaben möchte in einem amerikanischen Stadion, dass wir da ganz viel mehr Engagement und Enthusiasmus gefeiert haben und damit zu machen war für viele ein wirklich interessantes und einmaliges Erlebnis.
00:11:20: Ich glaube aber, dass sich alles irgendwann mal einpendelt ohne dass wir das irgendwie künstlicher zwingen.
00:11:27: Weil irgendwo wird dann einmal ein Level entstehen, dass der eine oder andere Verein doch sagt den Spieler kann und will ich mir nicht leisten wo die Sätze verstärkt wieder auf Nachwuchskräfte, die ich selber entwickeln möchte.
00:11:37: über diese Entwicklung und dass ich sie dann weiter verkaufen kann entsteht dann auch nochmal ein finanzieller Spielraum, den ich da für mich nutzen kann.
00:11:44: Also ich glaube über die Zeit pendelt sich das ein und wenn Sie merken dass das Interesse an großen Spielen ja nicht nur bei den großen klingenden Namen da ist sondern auch bei kleinen Vereinen, regionalen Vereinen Dann können sie mir da recht geben, dass sich das einfach einpendelt.
00:12:02: Und ich war jetzt letzte Woche auf Urlaub in meiner österreichischen Heimat Ich glaube, das darf man ja sagen am Wörtersee und da war in Kärnten ein Freundschaftsspiel.
00:12:13: Ich glaube Madrid, ich habe es jetzt nicht gegen eine italienische Mannschaft.
00:12:16: Das muss innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft gewesen sein.
00:12:20: Wir haben es nicht geschafft, Tickets zu bekommen.
00:12:22: aber da sieht man ein reines Freundschaftspiel was das für Begeisterung auslöst und das kann man den Leuten einfach nicht nehmen.
00:12:28: Da ist diese Diskussion nur darauf zu schauen dass alles teurer wird und immer noch mehr gezahlt wird fürs Spieler.
00:12:35: Das bildet nur eine Facette der gesamten Diskussion ab.
00:12:38: Die andere ist die Freude und die Leidenschaft, die Menschen haben wenn sie sich Fußballspiele anschauen können und vielleicht auch selber mitspielen können.
00:12:45: Und ich wohne ja in Frankfurt und ich hatte immer die Gelegenheit im Grüneburgpark so ein bisschen am Samstag oder Sonntag meine Runden zu ziehen.
00:12:53: Da spielen ja auch viele ganz kleine Stöppeln schon Fußball.
00:12:57: das da merkt man die Begeisterung der Väter bei den Kinder und das überträgt sich richtig.
00:13:04: Wir merken schon, wir können uns mit Wunderbar jetzt eigentlich über Sport unterhalten.
00:13:10: Die nächste halbe Dreiviertelstunde.
00:13:13: Aber wir haben natürlich die Bankerin eingeladen und mit ihr ein bisschen über Finanzen oder den Finanzplatz Frankfurt und vielleicht auch über finanzielle Bildung oder was bedeutet es überhaupt Finanzkompetenz zu reden?
00:13:26: Ich würde jetzt aber gerne an dem einen Punkt, den Sie angesprochen haben vorhin noch mal anknüpfen weil sie sagen also ja klar wird immer interessant, dass werden immer höhere Summen bewegt.
00:13:35: Das ist ja nicht nur im Sport so!
00:13:37: Also wir drehen ja auch sonst irgendwie immer größere finanzielle Räder... das gilt leider Gottes auch wenn man über solche Sachen wie Staatsverschuldung oder Schuldenquoten reden.
00:13:48: aber überhaupt die Finanzströme die sich ringsum den Globus bewegen haben sicher auch vervielfacht.
00:13:53: in Verhältnismässig kurzer Zeit wird da manchmal auch dem Profi wie Ihnen schwindelich?
00:13:59: Oder ist das so eine ganz natürliche organische Entwicklung?
00:14:06: Ich bin schon sehr beeindruckt von der globalen Vernetzung der Finanzmärkte und wenn man genau beobachtet, wie schnell in New York etwas passiert oder eine Information bekannt wird.
00:14:24: Wie schnell sich das dann über die ganze Welt verbreitet aufgrund unserer Vernetzung?
00:14:29: Und wie schnell auch einzelne Marktteilnehmer teilweise reagieren Das finde ich schon beeindruckend.
00:14:35: Und wie stark diese globale Vernetzung geworden ist über die letzten Jahrzehnte seit der Öffnung der Märkte, das ist wirklich beeindruckender und es führt natürlich auch zu einer besonderen Verantwortung weil man sich schon immer überlegen muss welche Botschaften gibt man raus?
00:14:51: Wie wird eine Botschaft aufgenommen?
00:14:53: wenn sie zum Beispiel als Firmenlenker oder einer unserer Kunden ihre Jahresergebnisse oder Quartals Ergebnisse bekannt geben, dann können Sie davon ausgehen dass in einer ganz kurzen Zeit auch eine unmittelbare Reaktion seitens der Investoren erfolgt.
00:15:08: Daumen rauf daumen runter das wird sofort bewertet und das hat natürlich dann auch wieder Auswirkungen auf sie selber.
00:15:15: also das ist hat mich schon beeindruckt und es ohne diese neuen Technologien die wir haben bis hin zur künstlichen Intelligenz wahrscheinlich so nicht möglich wäre so nicht viel Aktivität.
00:15:31: Ich kann heute wirklich aus Investor im asiatischen Raum relativ einfach und leicht aufgrund der Transparenz in europäische Märkte, in amerikanische Märkete investieren.
00:15:39: Und das gibt auch wieder viele Möglichkeiten und ist auch die Basis für unsere Kunden um Finanzierungen zu bekommen sei es am Kapitalmarkt oder am Kreditmarkt.
00:15:48: Insgesamt ist für mich auch faszinierend zu sehen wie Technologie das Geschäft weiter beeinflusst.
00:15:55: einerseits gibt es uns die Möglichkeit noch effizienter zu arbeiten.
00:15:59: Es gibt uns auch die Möglichkeit im Bereich Compliance, neue Customer Governance viel besser zu verstehen.
00:16:05: Mit welchen Kunden kann man Geschäft machen?
00:16:07: Mit welchem Kunden kann ich kein Geschäft machen?
00:16:09: und letztendlich wenn ich alle Daten für konkrete Transaktionen dann vor mir liegen habe wird es auch die individuelle Entscheidungsmöglichkeit für Leute noch verbessern dass ich kann auf viel mehr Daten zurückgreifen und damit vielleicht am Ende als Mensch auch noch bessere Urteile fällen und etwas besser einschätzen können.
00:16:26: Aber in der Summe ist das schon gigantisch, was sich dann hier über den letzten Jahrzehnten aufgebaut und ermöglicht hat.
00:16:34: Ja, da spielen jetzt ja auch die automatischen Handelsprogramme eine gewisse Rolle.
00:16:38: Man liest ja jedenfalls das Öfteren, dass so schnell kann ein Mensch überhaupt nicht reagieren wie die bestimmte Informationbewegungen verarbeiten und wie sie dann eine Welle so rund um den Globus rollt?
00:16:50: Das muss ja nicht immer positiv sein!
00:16:52: Aber das ist wahrscheinlich nicht aufzuhalten.
00:16:54: Das gibt es ja schon lange und ich glaube da spielen Bankmanagement, Investoren, Regulatoren, Bundesbank- und vergleichbare Institutionen natürlich eine große Rolle da die richtigen Governancerahmen zu setzen damit man das entsprechend beherrschen kann.
00:17:15: Und das gilt auch wenn Sie anschauen wie viele geopolitische Krisen wir in den letzten Monaten oder eigentlich Jahren zu bewältigen hatten und wie stabil das Finanzsystem sich da präsentiert hat, dann sieht man dass die Kontrollen, die insbesondere nach der großen Finanzkrise geschaffen wurden, da schon wirklich auch ziehen und Platz greifen.
00:17:36: Weil ich denke an den russischen Angriffskrieg zurück.
00:17:39: Man denkt an die Straße von Hummus also es sind ja eigentlich nur ein paar... Ankündigungen der Zölle letztes Jahr von Trump, das hat ja unmittelbar große Bewegungen ausgelöst.
00:17:50: Aber dennoch haben sich die Märkte wieder sehr ruhiger oder stabil eingependelt.
00:17:56: Das zeigt schon auch dass man die Sachen... Dass es Vertrauen gibt und aber auch insgesamt die Systematik gut aufgestellt ist.
00:18:06: kann man denn auch sagen, dass die Entwicklung, die wir sonst in der Geopolitik beobachten.
00:18:11: Nämlich diese Tendenz eher Lieferketten zu kappen sich abzuschotten Zollmauern hochzuziehen also diesen globalisierten Handelsraum mit denen wir eigentlich lange Zeit gesehen haben und wo das Gefühl hat, es sei eine natürliche Entwicklung ,dass die Welt halt da immer mehr zusammenrückt jetzt sind ja gerade das Gegenteil ist eine D-Globalisierung jedenfalls im internationalen Austausch.
00:18:35: Kann man sagen, dass die Finanzmärkte davon ausgenommen sind?
00:18:40: Ich glaube das kann man nicht so klar sagen.
00:18:45: Weil wir natürlich genau hinschauen als Teil einem Finanzmarkt was passiert wo und was können politische Flüsse gegebenenfalls dann wieder bei unseren Kunden auslösen?
00:18:58: Und unsere Kunden wollen ja von uns einerseits Einschätzung haben wie schauen wir auf gewisse Krisen?
00:19:03: Wie bewerten wir das?
00:19:05: Sie wollen von uns auch Rat und Unterstützung haben, wenn es darum geht wie kann ich mich so aufstellen dass sich mit diesen Krisen entsprechend und diesen Veränderungen umgehen kann.
00:19:15: Sie haben von dem Thema De-Globalisierung gesprochen.
00:19:18: was ich aus Kundengesprächen mitgenommen habe und das war gerade in der Phase nach Beginn des Ukraine Krieges sehr deutlich zu spüren, dass ich viele Kunden gefragt habe muss ich meine Lieferketten neu definieren?
00:19:31: brauche ich neue regionale Headquaters vielleicht, um mich da entsprechend neu aufzustellen.
00:19:38: Denn es ist ja nicht nur Richtung Russland das war auch Richtung China und das müssen Kunden dann neu bewerten.
00:19:44: und die haben das aber alle wirklich gut gemacht und das in Angriff genommen und haben sich da entsprechend aufgestellt.
00:19:52: Deutschland ist eine Exportnation und unsere großen globalen Kunden sind Exportweltmeister unverändert Und da entsprechend sich anzupassen, ich glaube das ist im meisten Kunden wirklich gut gelungen.
00:20:04: Das ist ja irgendwie auch immer wieder beruhigend wie schnell sich Unternehmen an neue Wirklichkeiten anpassen.
00:20:12: und viele Unternehmenslenker sagen mir dann immer naja ich muss mit dieser erhöhten Volatilität umgehen Ich muss damit umgehen dass sich Dinge schnell verändern können und daher muss ich dann auch entsprechend schnell mein Geschäft immer wieder anpassen können.
00:20:27: kann man eigentlich bei den großen Unternehmen oder mit den Mittelständern, die ich so betreue auch beobachten.
00:20:34: Und auch da sind ja so viele Sachen, die da auf Unternehmen einwirken und auch wirklich Probleme bereiten Energiepreise, die Abhängigkeit von China, Zölle in den USA und dann wieder keine Zöllen und damit umzugehen neue Märkte, die man sich anschließen möchte.
00:20:51: also das sind ja einfach wirklich große Herausforderungen.
00:20:53: aber ich denke die Unternehmen meistern das.
00:20:57: Das ist richtig schön, in diesem Podcast mal so eine zuversichtliche Stimme zu hören.
00:21:01: Bei dem was man so normalerweise da draußen liest und hört also dann nehme ich sie doch gar zu gerne beim Wort eben.
00:21:11: Ich würde gerne auf einen Punkt kommen der mir natürlich politisch sehr am Herzen liegt, über den wir auch das können wir ruhig offenlegen.
00:21:20: Schon oft miteinander gesprochen haben weil sie dafür auch sehr engagiert sind nämlich für unseren Finanzplatz hier in Frankfurt.
00:21:27: Und wir sollten vielleicht die Chance auch nutzen, unseren Hören und Hören, die nicht aus der Finanzbranche kommen.
00:21:34: Das mal ganz einfach zu erklären warum braucht Deutschland eigentlich sowas wie den Finanzplatz Frankfurt?
00:21:41: Warum kann ich einfach sagen auch dann finanzieren sich die Unternehmen halt irgendwo anders.
00:21:45: also das geht ja aber nicht nur um den schönen Schein dass es gut aussieht Also uns natürlich über alle ausländischen Bankenfreuen, die bei uns am Standort tätig sind.
00:21:55: Dieser Finanzplatz hat ja eine ganz immense wirtschaftliche Bedeutung.
00:22:00: Müssen Sie das mal ein bisschen aus der Perspektive der Finanzfachfrau erläutern?
00:22:05: Sehr gerne!
00:22:07: Ich bin jetzt sehr lange schon am Finanzplatz Frankfurt tätig.
00:22:12: Frankfurt ist in Deutschland schlichtweg der Finanzplatz und hat ja in Europa, ich glaube wir sind immer so mit Paris Nummer eins, Nummer zwei und London.
00:22:20: Da sind die drei führenden Finanzplätze Und ein Finanzplatz besteht aus so vielen Bestandteilen.
00:22:26: Das ist zum einen der Regulatorik.
00:22:28: Wir haben die EZB, wir haben die Bundesbank, wir habe die BAFIN.
00:22:32: Das sind alles wichtige Marktteilnehmer
00:22:34: die
00:22:35: helfen ein stabiles Regelwerk zu schaffen, damit Finanzen überhaupt stattfinden können.
00:22:40: Und ich kann dann gleich was zur Rolle der EZB als Beispiel sagen.
00:22:43: Dann haben wir die Börse.
00:22:44: unheimlich wichtig weil ja auf der Börsee der Austausch zwischen Investoren und Unternehmen stattfindet unterschiedliche... Produkte gehandelt werden und einfach damit überhaupt die Möglichkeit geschaffen wird, dass Investoren und Unternehmen zusammenkommen.
00:23:01: Dann habe ich die vielen Banken – die lokalen Banken, die internationalen Bankens, die Landesbanken, die IOPA, der Asset Manager und all diese Spieler sind wichtig um die Infrastruktur für einen Finanzplatz zu schaffen.
00:23:19: Und den Finanzplatz brauche ich deswegen, weil alles was wir tun.
00:23:23: Sei es im privaten Leben als auch im beruflichen Leben von großen Corporates und von großen institutionellen Investoren muss irgendwie finanziert werden damit das dann überhaupt entstehen kann.
00:23:35: Deutschland steht vor großen Aufgaben auf der Infrastruktur Seite ganz egal ob in die Energiebranche oder in die Infrastruktur Straßen Brücken Eisenbahn Man kann auch vieles aufzählen, Digitalisierung.
00:23:51: Das muss aber finanziert werden und um das finanzieren zu können brauche ich Investoren und die Investoren treffen sich in der Regel auch an einem Finanzplatz wo diese Interessen gebündelt werden.
00:24:01: Jetzt kann ich natürlich sagen es gibt auch einen Finanzplatz in London Es gibt einen Finanz Platz in New York oder anderen Standorten Aber schwerpunktmäßig und für die deutschen Themen interessiere ich mich dann natürlich auch wenn ich hier lokal verankert bin.
00:24:16: Da kommt dann zusammen das Asset-Management, dass wiederum Investitionen oder Anlagen betreut in unterschiedliche Projekte und in unterschiedlicher Assetklassen.
00:24:25: Wir haben die Banken, die die Unternehmen direkt finanzieren.
00:24:30: Und das ist alles gebündelt und so ein Finanzplatz befruchtet sich auch gegenseitig.
00:24:35: Wenn wir schnell etwas benötigen von diesem oder jenen Marktheilnehmer, dann kann ich mal relativ kurzfristig mich mit jemandem treffen, mich austauschen.
00:24:45: Und so ein Ökosystem zieht dann immer wieder weitere Kreise, führt dazu das andere sich da auch ansiedeln und so etwas in einer Nation wie Deutschland zu haben, die so stark von Finanzierung abhängig ist.
00:24:57: Ganz egal ob Bankfinanzierung oder Kapitalmarktfinanzierungen – es ist glaube ich unerlässlich wenn wir international erfolgreich sein wollen.
00:25:05: und Sie sehen ja alle starke Nationen haben einen starken Finanzplatz wo genau das stattfindet nämlich Geld bereitgestellt wird, um unterschiedliche Investitionen zu finanzieren.
00:25:18: Und es fängt ganz früh an von Venture Capital bis hin zur Kreditfinanzierung Kapitalmarkt-Finanzierung Börsengängen.
00:25:25: und wenn ich da viele verschiedene Kapitalmarkteinstrumenten und Kreditinstrumente anbieten kann dann ist das natürlich attraktiv und anziehend und fördert auch dazu dass eben Unternehmen sich ansiedeln, Venture capitalfonds sich ansiebeln Und alles, was dazu gehört an weitere Industrie.
00:25:43: Anwaltskanzleien, Berater, Banken, Investmentbanken und Berater für Börsengänge.
00:25:51: All das gehört dann irgendwie zusammen und formt diesen Finanzplatz und schafft auch wirklich im großen Stil Arbeitsplätze.
00:25:58: In der Stelle würde ich gerne nachfragen... wer die Kunden von Barclays sind.
00:26:05: Also wie ist Ihre Position in diesem Finanzplatz?
00:26:09: Und auch Sie sprachen vorhin so, wie begeistert und beeindruckt sie sind, wie ihre Kunden sich so flexibel einstellen.
00:26:15: Wer sind Ihre Kunden und was finden Sie bei Ihnen, was Sie woanders nicht so gut finden?
00:26:19: Danke für Ihre Frage!
00:26:21: Barclay ist ein Finanzkonzern der insgesamt über dreihundert Jahre alt ist.
00:26:27: Wir sind seit über hundert Jahren in Deutschland.
00:26:30: Wir haben ja gerade letztes Jahr unsere Hundertjahrfeier hier in Deutschland begangen und wir bieten in Deutschland das Firmenkunden- und Investmentbankengeschäft an.
00:26:42: Firmen Kunden müssen sich Corporate Banking vorstellen, stellen.
00:26:45: wenn Kunden eine Finanzierung brauchen, wenn Kunden einen Bond begeben, wenn sie das klassische Transaktionsbankengeschäft ... Sie verkaufen etwas in einem Land Zahlungsströme in unterschiedlichen Ländern bewegen.
00:27:00: Das nennt man Transaktionsbankengeschäft, Garantien-, Handelsfinanzierung – das alles fehlt unter der sogenannten Corporate Banking.
00:27:08: Dass wir Großkunden und mittelständischen Kunden bei uns anbieten.
00:27:13: Daneben das klassische Investment-Banking.
00:27:16: Das ist das sogenannte Eigenkapitalmarktgeschäft also Börsengänge, Platzierungen Und das M&A-Geschäft.
00:27:23: Wir konnten Unternehmen kaufen, selber Unternehmen verkaufen, Spinoffs machen, Fusionen machen – also all das fällt bei uns unter dieses klassische Investmentbanking auch Leverage Finance.
00:27:35: Also das was wir unseren Finanzsponsoren Private Equity Häusern anbieten.
00:27:41: Private Equity ist ja sehr aktiv in Deutschland und dürfen wir jüngst Transaktionen begleiten die sich im industriellen Umfeld in Deutschland abgespielt haben.
00:27:50: Das ist auch bekannt, Contitec aus Beispiel zu nennen Evellance, wo große Finanzinvestoren in Deutschland finanzieren und das wird mit Eigenkapitalen und sogenannten Buyouts Begleiter, so Levels Finance Transaktionen, das zählt bei uns auch unter das klassische Investment Banking.
00:28:07: Unter drittem Abend unserer Aktivität sind die Handelsaktivitäten, also Sales.
00:28:11: wir verkaufen Wertpapiere an vor allem institutionelle Kunden hier in Deutschland.
00:28:17: Das nennen wir das sogenannte Marketsgeschäft, das ist Fixed Income, das sind Equities also sprich Aktien.
00:28:25: und wir haben auch noch Research hier in Deutschlands im gewissen Bereich die halt den unterschiedlichen Themen schwerpunkten Research Produkte anbieten.
00:28:34: Also alles was sie sich unter klassischen Corporate Banking und Investment Banking vorstellen das machen wir hier.
00:28:40: Ich habe vor fünf Jahren das Geschäft hier übernehmen dürfen.
00:28:44: Wir haben damals die Devise ausgegeben, wir wollen uns deutlich verbessern im Ranking und wir wollen auch deutlich stärker werden.
00:28:49: Und wenn ich jetzt auf die Rankings schaue in den Investmentbanking, also sprich in diesem Geschäft mit Fusionen, mit Eigenkapitalmarkttransaktionen und Leverage Finance da haben wir jetzt momentan eine Position Nummer vier.
00:29:01: Das ist sehr stark doppelt so stark wie wir uns eigentlich deutlich besser als dass wir uns vor fünf jahren vorgenommen werden haben und einen Marktanteil von, das spankt immer je nachdem von Transaktionen die gerade veröffentlicht werden um die Vierundhalb Prozent.
00:29:17: Und das ist eigentlich genau das was wir per heute haben wollten und darauf wollen wir weiter aufbauen und das weiterm stabilisieren und stärken und für unsere Kunden auch wirklich mit allen den Produkten nicht aufgeführt habe als Sparringspartner zur Verfügung stehen.
00:29:37: Natürlich vorstellen alle großen Kunden, die global aktiv sind.
00:29:41: Große institutionelle Investoren.
00:29:44: Die private equity-House habe ich angesprochen – aber auch für die öffentliche Hand sind wir sehr aktiv.
00:29:49: Denn die öffentlichen Hand geht ja immer wieder an den Kapitalmarkt mit Anleihen und da dürfen wir die öffentlicher Hand und das Land Hessen immer wieder mal betreuen und begleiten und das machen wir auch mit großer Freude!
00:30:01: Das wollen wir auch durchaus offenlegen, also das tun wir in der Tat.
00:30:05: Wir arbeiten natürlich auch noch mit anderen Banken zusammen ganz klar.
00:30:08: aber wir sind immer froh dass Barclays auch einer der potenziellen Mitglieder in diesen Konsortien ist.
00:30:16: Es ist ja über Wachstum und Wettbewerb gesprochen hat aus der Sicht ihrer Bank völlig klar.
00:30:20: Das verstehen wir.
00:30:21: es ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen.
00:30:24: das will natürlich wachsen oder erfolgreich sein profitabel.
00:30:28: Wir reden aber auch von Wachstum und Wettbewerb unter den Finanzplätzen.
00:30:31: Da haben wir schon Paris und London angesprochen, klar die großen amerikanischen Finanzplätze, die natürlich noch ganz andere Volumina aufweisen.
00:30:41: Was braucht es aus Ihrer Sicht damit Frankfurt als Finanzplatz noch attraktiver wird?
00:30:47: Und diese Funktion der Kapitalbereitstellung, die Sie beschrieben haben, damit wir das noch besser wahrnehmen können?
00:30:54: Also ich glaube, ich finde das was auch Sie machen mit dem Finanzplatzkabinett und ja mit den Maßnahmen um den Finanzplatz attraktiv zu gestalten.
00:31:05: Die Bedeutung des Finanzplatzes hervorzuheben, das finde ich schon eigentlich eine sehr sehr wichtige Maßnahme weil man damit ein Verständnis erreicht bei den Bürgern.
00:31:17: aha darum ist es wichtig und darum soll es auch so sein.
00:31:20: Und dann braucht es auch natürlich diese Willkommens-Kultur, ich glaube das haben sie auch sehr stark angeschoben.
00:31:26: Dass wenn ausländische Banken hier vor Ort aktiv werden wollen dass man dann auch wirklich relativ einfach den Weg zu einem ordentlichem Office findet, dass man Leute einstellen kann.
00:31:40: Ich glaube da tut auch die Stadt Frankfurt eine ganze Menge um das Thema Visa für viele Leute die einen Visa brauchen auch zu erleichtern und den Einstieg hier leicht zu machen, das ist glaube ich wirklich wichtig um den Finanzplatz weiter zu stärken.
00:31:55: Ich glaube seit dem Brexit haben wir so um die sechzig Banken hier dazugewonnen.
00:32:00: Ich habe jetzt nicht die Vergleichszahlen mit der Paris auch einiges da hingegangen und da immer wieder unermüdlich die Trommel zu rühren auch in anderen Standorten aktiv zu werden dann mal nach London zu fahren, Regionen zu fahren Wo wir wissen, die wollen hier in Deutschland auch stärker aktiv sein und haben eine Wahl zu treffen für den Finanzplatz.
00:32:21: Da dann entsprechendes Marketing für den Standort zu machen.
00:32:25: Ich höre immer wieder auf das Thema Schwulen, das Thema Wohnung, dass man hier ordentlich unterkommt für die Mitarbeiter dieser Banken ist ein wichtiger Punkt.
00:32:35: Ich darf nicht verhehlen, dass ich manchmal auch höhere aus anderen Finanzplätzen, dass es dort entsprechende steuerliche Anreize gibt.
00:32:42: Das ist natürlich auch nicht unattraktiv.
00:32:44: Damit tun wir uns in Deutschland traditionell immer besonders schwer, ja?
00:32:47: Ich weiß, ich weiß, aber ich glaube das nicht anzusprechen würde dann nicht das ganze Bild zeigen und das macht schon auch einen Unterschied und da tun sich ja manche Standorte stärker hervor.
00:32:58: Aber ich glaube dass was sie machen um Mit Erwerbungen, mit Willkommenskultur.
00:33:06: Mit Veranstaltungen um Banker und Topmanager auch Erfolg willkommen zu heißen ist der erste wichtige Schritt.
00:33:14: Und dann immer wieder positiv darüber zu erzählen was das eigentlich für die Stadt bedeutet.
00:33:20: Dann wir haben den großen Flughafen als wirklich großen Arbeitgeber.
00:33:26: Wir haben aber auch die Banken als große Arbeitgebers die wirklich eine große Ausstrahlung haben auf viele Berufe, die unmittelbar mit der Bankenwelt zu tun hat.
00:33:35: Das gilt es zu pflegen und zu hegen damit das auch entwickeln kann.
00:33:42: Welche Themen werden denn die Finanzbranche in den nächsten Jahren nach Ihrer Ansicht besonders prägen?
00:33:54: Ich glaube ... Die Finanzbranche ist sehr breit.
00:33:59: Asset Management, Investment Banking, Corporate Banking Retail Banking.
00:34:03: Da ist ganz sicher ein großes Thema die Digitalisierung.
00:34:06: Ich glaube, es ist noch ganz schwer zu sagen wie es unser Geschäft insgesamt verändert aber dass es verändern wird das kann man ja heute schon sehen in den Prozessen.
00:34:19: ich glaube wir haben es schon kurz angesprochen in Prozesse Abläufe die ich verändern kann Informationen die mir leichter und schneller zur Verfügung sind Handel denen ich schneller darstellen kann Und wie wir unsere Menschen darauf vorbereiten mit entsprechenden Ausbildungen, ich glaube das wird ein ganz großes Thema sein und dass wir uns auch begleiten.
00:34:41: Es sind alle unsere Wettbewerber und auch wir intensiv damit beschäftigt.
00:34:45: Wir machen ein großes Programm gestartet Anfang des Jahres Globalen, das nennt sich Catalyst wo wir uns wirklich alle Arbeitsströme anschauen um zu sehen, wie kann ich was effizienter abbilden?
00:34:55: Und oft auch sicherer abbilden denn wenn Arbeitsschritte in immer wieder unterbrochen werden und übergeben werden.
00:35:03: Im nächsten ist ja teilweise sehr fehleranfällig, um das mit digitalen Prozessen abzubilden kann Abläufe einfach sicherer machen.
00:35:12: als ein großes Thema.
00:35:13: dann denke ich schon auch die neuen Anbieter, die es ja auch gibt und die auch Wettbewerb für die klassischen Banken darstellen.
00:35:23: Und ein ganz großes Thema und das beschäftigt mich wahrscheinlich mindestens genauso viel wie die anderen beiden Themen die ich angesprochen habe, wie wir unsere Kunden unterstützen können bei den großen Finanzierungsaufgaben.
00:35:37: Wir schaffen Investoren und Kunden zusammenzubringen um große Vorhaben finanzieren zu können – ganz egal über welchen Weg!
00:35:48: Das sind ja auch die großen Aufgaben, die Deutschland auf uns warten.
00:35:51: Und wir freuen uns darauf, Kunden lokal zu begleiten aber auch bei ihren internationalen Aktivitäten.
00:35:59: So haben wir un längst ein indisches Unternehmen begleitet bei einer Public-Übernahme eines deutschen Softwareunternehmens.
00:36:06: Das braucht natürlich schon auch ein globales Haus, das in Indien gut verankert ist aber hier auch gut verancert ist und die mit solchen Maßnahmen umgehen können also die Transformation der deutschen Wirtschaft zu begleiten ganz egal wo auf der Welt dass es so ein großes Thema dass die Banken beschäftigen wird uns auch und da sind wir ja glaube ich mittendrin wäre zu viel gesagt.
00:36:27: erst am Anfang
00:36:31: Wie wird man das, was sie geworden sind?
00:36:35: Ich weiß von Ihnen persönlich, dass Sie diese Leidenschaft für Projekte – es ist ein ganz massiver Treiber für sie wahr und ist.
00:36:44: Und die Leidschaft, glaube ich merkt man selbst in dieser kurzen Zeit, die wir hier miteinander verbringen.
00:36:51: Ein bisschen wurde auch deutlich, dass unter Projekten in Ihrem Bereich wesentlich mehr zu verstehen ist als man sich so als Laie vielleicht vorstellt.
00:37:01: Zu meiner Frage zurück, außer der Leidenschaft.
00:37:03: Wie wird man das?
00:37:04: Was Sie geworden sind?
00:37:06: Wie wird
00:37:07: Frau das was sie geworden ist?
00:37:09: Genau wie Frau dass ich geworden bin?
00:37:11: Ich habe ja Jura studiert und ich hatte dann vor die Überlegung werde ich anwalt werde ich Was mache ich eigentlich?
00:37:18: und es war mir nicht ganz so klar Und es hat sich da mehr zufällig ergeben dass ich bei der Kontrollbank ein Angebot bekommen hab.
00:37:25: manchmal geben sich die Dinge zu haben jemanden gesucht für das Thema Exportfinanzierung Und ich muss gestehen zu meiner, damals habe ich gar nicht so richtig gewusst was sich dahinter verbirgt und dann bin ich eingestiegen.
00:37:37: Es hat mir einfach Freude bereitet zu verfolgen wie ein Unternehmen, das auch immer darstellen kann machen einem großes Projekt in... Das ist damals sehr viel Osteropa gewesen in Osteroba und wir als Bank haben die Möglichkeit sie mit einer Finanzierung zu begleiten und das hat mir Spaß gemacht.
00:37:55: und dann hatte ich mir überlegt Ja, das große Bankzentrum in Europa ist Deutschland.
00:38:02: Und ich hatte von Frankfurt gehört und ich hatte mich dann bei der Commerzbank beworben... ...und bin auch genommen worden und habe aber relativ bald gemerkt, dass ich also Jurist vom Bankgeschäft nicht so wirklich viel verstehe.. ..und hab' dann ein Traini-Programm gemacht – alles!
00:38:16: Von der Picke auf.
00:38:17: Vom Baufinanzierung, Immobilienfinanzierungen bis hin zum Firmenkreditgeschäft.
00:38:22: Also eine sehr breite Ausbildung und es hat mir... Es hat mir einfach immer Freude bereitet.
00:38:28: Und dann mein Weg ins Internationale Investment Banking, auch das war irgendwie so ein Puzzlestein den nächsten Stein ergeben und ich beschreibe mich als neugierigen Menschen als jemand der Dinge gerne auf den Grund geht, der auch gerne mit Menschen zusammenarbeitet, gerne auch international arbeitet.
00:38:50: und da hat mir das Banking einfach immer wieder Möglichkeiten gegeben meine Wünsche umzusetzen und deswegen ist auch etwas, was ich gerne jungen Kollegen mitgebe oder Leute die sich anfangen für den Bankberuf zu interessieren.
00:39:06: Ganz egal was du dann später machst, du hast einfach wirklich die Möglichkeit mit Menschen zu arbeiten, Dinge wachsen zu sehen und je nachdem welche Schwerpunkte man setzt auch sehr stark international tätig zu sein Und das hat mich immer finanziert, fasziniert.
00:39:25: Ich glaube natürlich braucht man auf der anderen Seite fleißig sein wie vielen Berufen auch hart arbeiten und immer wieder Chancen bekommen sich zu bewäsen.
00:39:37: und ein bisschen Glück braucht man
00:39:38: auch.
00:39:39: Jetzt greifen wir einmal in die Klitschierkiste muss man als Frau härter arbeiten als Mann um so eine Karriere hinzulegen wie sie sie vorweisen können?
00:39:49: Seine ich eine ganz dünnes Eis, diese Frage?
00:39:53: Und ich stelle mir die Frage selber oft.
00:39:56: Ich glaube schon dass es Zeiten gegeben hat am Anfang meiner Karriere wo das notwendig war weil man einfach klischeehaft irgendwie irgendein was nicht so leicht zugetraut wurde.
00:40:11: und da glaube ich war schon manchmal erforderlich sich hörbar zu machen auch mal laut zu sprechen in einer Sitzung und nicht nur zuzuhören, sondern die Stimme zu erheben.
00:40:24: Die Hand zu heben wenn es darum geht.
00:40:26: ich übernehme jetzt dieses jedes Projekt auch wenn's vielleicht schwierig ist einfach sich sichtbar zu machen.
00:40:32: das ist glaube ich schon besser geworden deutlich besser geworden weil heute in vielen Organisationen schon darauf wertgelegt wird auch bei uns dass alle Talente zum Zugekommen und wir da keine Unterschiede machen zwischen Hintergrund, Geschlecht was auch immer.
00:40:51: Das hat sich schon deutlich verändert und ich glaube in vielen Unternehmen ist das so.
00:40:56: Was glaube ich gleich geblieben ist dass man jungen Frauen immer wieder Mut machen muss einen Weg einzuschlagen weil vielleicht manche sich abschrecken lassen weil man doch viel Zeit seines Lebens da hinein packt das ist aber bei ihnen Herr Lotz auch genauso Und auf manches verzichten muss, was man vielleicht auch gerne machen möchte.
00:41:17: Aber der Tag hat halt nur vierundzwanzig Stunden und den muss man dann irgendwie einteilen.
00:41:22: Und da die jungen Frauen den Mut zu machen macht das Unternehmen unterstützen sich heute ganz anders wenn es darum geht Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen.
00:41:31: Das macht auch Barclays sehr intensiv und sicher viele unserer Weltbewerber auch.
00:41:36: aber da immer wieder mutzumachen und zu sagen versuch's probier dich aus dass das mache ich schon Und das ist schon noch weiterhin ein Gesprächsthema.
00:41:45: Weil es nicht automatisch ist, wenn ich den Weg einschlage am Anfang einer Karriere, dass ich automatisch immer wieder sehe was ich da alles erreichen kann.
00:41:55: Da jemanden Mut zu machen und dran zu bleiben, das ist ja schon weiterhin erforderlich.
00:42:01: Aber gilt auch für junge Männer, was man auch immer wieder... Ich glaube das gilt auch so weil ein Berufsweg hat ja so viele wie soll ich sagen, Abzweigungen und immer wieder Haltepunkte, an denen man sich dann überlegt was mache ich jetzt eigentlich?
00:42:14: Ist das gescheit?
00:42:15: Soll ich einen anderen Weg einschlagen.
00:42:17: Und dann entscheidet man sich für einen Weg und hoffentlich war es dann der richtige.
00:42:19: Wenn's nicht der richtige Weg war, kann man ja vielleicht auch noch mehr umsteuern.
00:42:23: Aber zumindest nehmen wir die für jungen Menschen verheißungsvolle Botschaft mit, obwohl sie ja vorhin viel Digitalisierung und künstliche Intelligenz gesprochen haben.
00:42:34: Sie sehen aber nicht, dass jetzt die Jobs in der Finanzbranche massiv reduziert.
00:42:40: Das ist auch weiterhin eine Branche mit Zukunft und Arbeitsplätzen?
00:42:45: Ich glaube wir wissen wirklich noch nicht alle was es abschafft verändert wie die Abläufe sind.
00:42:53: Was wir immer sagen als Bank und das sagen wir aus Bank auch als Barclays Dass man das noch nicht wirklich absehen kann, dass es Veränderungen gibt klar Aber dass es natürlich notwendig ist sich weiter zu bilden die Teams neu auszubilden, wenn das erforderlich ist mit den neuen Produkten vertraut zu machen.
00:43:11: Das sehen wir auch.
00:43:13: Wir sehen aber auch dass all das wir betrachten können sich Intelligenz heute als ein Instrument einen Instrumentenkassen der uns hilft Aufgaben leichter zu lösen.
00:43:23: Aber letztendlich die Urteilsfähigkeit ob ich eine Sache unterstütze oder nicht das wird immer glauben wir in den Händen von Leuten bleiben und da kommt dann Da wird es auch interessante Jobs geben und damit auch Möglichkeiten für junge Leute in die Bankbranche zu gehen.
00:43:40: Ich glaube, das Interesse auch grundsätzlich an sich so in der Bankbranche zu bewerben ist ja ungebrochen.
00:43:47: Wir haben auch viele Kollegen, die ins Parkless Investment Banking wollen, ins Marketsgeschäft wollen oder ins Corporate Banking.
00:43:53: Aber dass es diese vielen Veränderungen gibt, die wir noch gar nicht so richtig beschreiben können Das kann ich nicht wegdiskutieren.
00:43:59: aber dieser Punkt, dass der Mensch letztendlich den entscheidenden Faktor sein wird ob man das so oder so entscheidet, da bin ich fest davon überzeugt.
00:44:10: Das bleibt spannend und sie bleiben vor allem sozusagen auf ihrer zuversichtlichen Perspektive.
00:44:15: Da wollen wir doch noch etwas anderes ausprobieren denn wir haben jetzt ganz viel über junge Menschen gesprochen die sich für diese Dinge grundsätzlich interessieren.
00:44:26: Jetzt wissen wir aber ja aus vielen Studien Beobachtungen es ist auch ganz natürlich dass es auch ganz viele gibt Eigentlich sagen, lass mich doch mit diesem ganzen Kram in Ruhe irgendwie zahlen.
00:44:37: Geld... Das ist jedenfalls nicht mein Ding!
00:44:41: Wir arbeiten ja auch durchaus gemeinsam daran für Initiativen.
00:44:45: Sie sagen wir müssen die finanzielle Bildung und die Finanzkompetenz gegen alle Menschen.
00:44:49: Nicht nur der Jungen aber für die Jugend ist es halt besonders relevant stärken.
00:44:54: Vielleicht probieren wir das auch noch mal an dieser Stelle zu erläutern, warum sollte sich jeder jedenfalls bis zu einem gewissen Grad um seiner gewissen Intensität für Finanzen interessieren und auch zuschauen dass man da die entsprechenden Kompetenzen erwirbt?
00:45:12: Ich glaube wir haben ja auch so begonnen, dass Financen für alles was wir im täglichen Leben tun eine große Rolle spielen Ja,
00:45:21: vom Brötchen bis zur Fußballweltmeisterschaft.
00:45:23: Und wenn ich mir einen gewissen finanziellen Polster aufbauen kann dann habe auch Möglichkeiten als jeder einzelne Mensch mehr vielleicht später oder nicht später im Laufe meines Lebens relativ bald ein Hause anzuschaffen meine Wohnung an zu schaffen mir vielleicht auch Konsumwünsche zu erfüllen die ich ohne Spanen nicht erreichen kann.
00:45:42: und wenn ich ganz langfristig denke und das tun ja auch viele Deutsche dann muss ich mich auch Gedanken machen Wie lebe ich mir alt da, wenn ich mal nicht mehr berufstätig bin?
00:45:53: Und kann ich mir dann auch noch Dinge leisten die ich mir eigentlich vornehme.
00:45:57: Reisen etwas mit den Enkeln machen was auch immer?
00:46:00: und um zu verstehen wie ich zu finanziellen Ersparnissen komme brauche natürlich ein Wissen.
00:46:05: wie teile ich mir das Geld ein dass sich er wirtschafte sei es dass ich noch dass ich gerade erst am Anfang des Berufslebens stehe dass ich mir ganz egal wie und Ich verstehe schon dass dieses nicht jeder machen wird können Aber dass ich mir immer etwas zurücklege auf die hohe Kante, damit es das Geld lernt für mich zu arbeiten.
00:46:27: Wir kennen den Zinsen-Zinseffekt und kommen aus kleinen Vermögen über lange Zeiträume ein ziemlich großes Stadtliches aufbauen kann.
00:46:37: Wenn ich das aber in der Schule oder im Elternhaus nicht lerne muss ich's irgendwo anders lernen.
00:46:43: Viele Marktteilnehmer, Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken Bilden geben wir auch Programme raus, um junge Menschen an diese Produkte heranzuführen.
00:46:52: Wir als Bargles haben in England gerade eine Plattform gekauft die heißt sehr schön Go Henry wo wir ganz jungen Menschen schon wirklich versuchen finanzielle Produkte anzubieten natürlich alles angepasst und die Altersgruppen und eben auch mit Finanzbildungen, Finanzprodukten vertraut zu machen.
00:47:10: Weil wir dort natürlich die gleichen Themen haben wie wir sie hier haben dass ich nur was ich verstehen kann und weiß auch dann entsprechend umsetzen kann.
00:47:18: aber und da kommt vielleicht wirklich wieder auch ein positiver Notur hinein Ich denke durch die Neo Broker haben auch viel und die sozialen Medien ist das Thema investieren ja auch sehr stark in der Jugend mittlerweile verankert.
00:47:36: Es gibt Verschiebungen in den Prozentsetzen, wie stark junge Menschen sich heute an der Börse auch schon tätigen und Investments machen deutlich höher als noch vor zehn Jahren.
00:47:50: Weil es eben über die sozialen Medien ganz anders verbreitet wird, weil Neobroker sehr, sehr kostengünstige Strukturen anbieten und auch wiederum sehr viel an Finanzbildung anbieten.
00:48:01: Und das für junge Menschen auch attraktiv ist, also ich kenne in meinem Umfeld fast niemand der nicht da wirklich auf der einen oder anderen Seite sich damit beschäftigt.
00:48:08: Also es hat sich verändert und ich früher habe mir immer gesagt jeder hat ein Sparbuch- oder Sparkonto und vielleicht noch im Bausparvertrag, das hat sich deutlich verschoben und das wird sich auch weiter deutlich verschieben denke ich dadurch dass wir jetzt mit von der Rentenreform hier in Deutschland sprechen dieses Altersdepotos eingeführt wird, dass ja auch viel mehr Produkte anbieten werden wie das ist was wir in der Vergangenheit gesehen haben.
00:48:33: Auch in der gesetzlichen Säule wo ja auch ein großer Betrag angespart werden soll der dann wiederum in unterschiedliche Dinge seitens des Staates investiert werden können und auch so diese Frühstadt Rente die man als Kind schon bekommt wenn man erwachsen ist, dann in dieses Altersvorsorge-Depot übergeht.
00:48:53: Das sind interessante Produkte die Menschen wirklich das Investieren näher bringen werden und die nicht nur für die Menschen gut sind sondern auch für unser ganzes Ökosystem, wenn es um Venture Capital große Infrastrukturprojekte geht weil da haben wir dann auf einmal noch zusätzliche Mittel die investiert werden können.
00:49:13: also da bin ich schon ziemlich optimistisch.
00:49:17: Ich finde es sehr gut, dass diese Reformen jetzt angestoßen wurden und dass das ja ab dem Jahr twenty- achtundzwanzig umgesetzt werden soll.
00:49:24: Weil das sind ja alles Modelle die in anderen Ländern schon erprobt sind.
00:49:28: Schweden ist da immer ein großes Vorbild und Dänemark auch.
00:49:31: Und wenn wir das auch schaffen neue Kapitalpuls zu kreieren, den man dann wieder investieren kann, dann führt das ja auch zur Wachstum und dann auch wieder bei Wachsdom hoffentlich auch zufriedenen Menschen und so einer gesunden Volkswirtschaft.
00:49:44: Am Anfang steht natürlich, dass Menschen auch wissen warum sie das tun und wir sind davon finanzieller Bildung auf diese Rentenreform gekommen.
00:49:51: Aber das hängt auch irgendwo zusammen.
00:49:55: Jetzt könnten wir wahrscheinlich noch eine ganze Weile so weitermachen.
00:49:58: mit Blick auf die Uhr wäre vielleicht die klassische letzte Frage für unseren Gast ganz gut.
00:50:04: Die klassische Letzte Frage?
00:50:05: Ich bin hier also aber sehr gespannt!
00:50:06: Was ist
00:50:06: denn unsere Klassische Letzte Frage?
00:50:08: Wenn Sie Wünsche an die Politik haben, ist jetzt eine Gelegenheit, Sie zu platzieren.
00:50:19: Das waren wir doch schon gerade dabei auf einer so zuversichtlichen Perspektive
00:50:22: zu schließen.
00:50:23: Jetzt
00:50:24: war auch sie zum Einfluss.
00:50:26: Also ich denke, wenn ich einen Wunsch äußern dürfte dann auf dieser Reformagenda weiterzumachen sich da nicht abhalten zu lassen links und rechts sondern die Punkte die man jetzt glaube ich vor dem Sommer angespeziert hat sich dann auch wirklich umzusetzen und da weiterzu machen.
00:50:45: Wenn ich dann das noch kombinieren könnte mit dem großen Stichwort Bürokratieabbau, weil das höre ich ja immer wieder von den Unternehmen.
00:50:51: Das etwas ist was sie wahnsinnig beschäftigt da auch weiter voranzugehen, dann glaube ich hätte mir schon mit zwei Dingen viel erreicht.
00:51:00: Das erste würde beides, würde das Wachstum ankurbeln und es für viele Unternehmen leichter machen hier in Deutschland zu investieren.
00:51:08: Und das führt ja dann auch wieder zur entsprechenden Zuversicht.
00:51:10: also man hat immer eine lange Wunschliste aber diese beiden Dinge würde Ganz nach vorne stillen.
00:51:16: Also so viel Ermutigung bekomme ich in dem Podcast auch selten, das freut mich sehr.
00:51:21: Das nehme ich sehr gerne mit und an.
00:51:24: wenn Sie – muss ich eine klassische allerletzte Frage
00:51:27: stellen?
00:51:27: Wenn Sie noch eine Botschaft formulieren möchten einen Aufruf einer Lebensweisheit der Pell die wir sozusagen hinaus in die Welt tragen und verbreiten sollen wie würde das lauten?
00:51:42: oder was ist Ihr Lebensmotto dass man anderen mitgeben
00:51:48: kann.
00:51:50: Das ist eine sehr interessante Frage, mit der ich mich so vielleicht noch gar nicht wirklich beschäftigt habe.
00:51:57: mein Lebensmotor ja immer voran sich nicht abschütteln lassen und sich nicht von seinem Weg abbringen lassen und das mit Freude und Zuversicht zu tun.
00:52:12: Und das macht das Leben Leichter, denn natürlich hat man seine Rückschläge und erlebt mal die Sachen, die dann vielleicht nicht so gefallen.
00:52:19: Aber da abschütteln und weitermachen – das hat mir eigentlich immer sehr geholfen.
00:52:26: Anja?
00:52:27: Ich glaube dem sollten wir gar nicht viel hinzufügen!
00:52:30: Nein...
00:52:33: Wir bedanken uns ganz herzlich wie du
00:52:35: vorhigst.
00:52:35: Ich bedanke mich
00:52:36: auch.
00:52:36: Hat mir sehr
00:52:37: viel Spaß gemacht.
00:52:38: Und ich glaube unsere Höhren und Hörer merken also gibt es Persönlichkeiten am Finanzplatz Frankfurt Die sind spannend und die hätte man vielleicht, wenn man nicht in der Finanzbranche zu Hause ist.
00:52:51: Da gar nicht so unbedingt vermutet.
00:52:53: Leider sind so die Anfragen für eben Podcast oder andere Sendungen, die nicht so finanzpolitisch oder überhaupt finanzfachlich ausgerichtet sind oft nicht so ganz häufig.
00:53:06: Also sowas wie Hotel Matze.
00:53:08: jetzt um etwas aufzugreifen aus unserem kurzen Vorgespräch Kann ich mich nicht erinnern oder dass man dieses Gesichter kennenlernt und auch einfach mal sieht, wie ticken denn die Menschen?
00:53:21: Und es sind kluge Menschen, die eben auch diesen Bereich dann steuern.
00:53:25: Darum habe ich ja auch die Einladung wirklich mit großer Freude angenommen, weil wir im Frühjahr teilweise über ganz andere Dinge sprechen und das finde ich auch sehr spannend.
00:53:33: Wir könnten noch eine Folge bei Österreich
00:53:36: machen.
00:53:37: Alle nicht zum Wegen aber das ist vor einem anderen Tag.
00:53:40: Das machen wir das nächste
00:53:41: Mal.
00:53:44: Sehr, sehr gerne und bevor heute sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön!
00:53:49: Und es wäre natürlich besonders gespannt wenn Sie, wenn Ihr unsere lieben Hörerinnen und Hörern uns auch zu dieser Folge wieder Feedback geben.
00:53:58: und ja vielleicht habt ihr noch Fragen oder auch Wünsche an Frau Dr.
00:54:02: Hengster?
00:54:03: Oder einfach eine Idee über was wir den nächsten Podcast mit dir machen sollen?
00:54:07: Dann sagen wir... Wie immer an dieser Stelle herzlichen Dank und eine gute Zeit.
00:54:12: Bis zum nächsten
00:54:16: Mal!
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